"Das größte Vergnügen ist die Erkenntnis."
Leonardo da Vinci
Zitate aus der Renaissance - Leonardo da Vinci
"Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen."
Leonardo da Vinci
"Wer wenig denkt, irrt viel." Leonardo da Vinci
"Der Mensch, das Augenwesen, braucht das Bild." Leonardo da Vinci
"Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft." Leonardo da Vinci
"Wer nicht kann, was er will, muss das wollen, was er kann. Denn das zu wollen, was er nicht kann, wäre töricht." Leonardo da Vinci
"Wer das Böse nicht verurteilt, läßt zu, dass es geschieht." Leonardo da Vinci
"Es wird Wagen geben, die von keinem Tier gezogen werden und mit unglaublicher Gewalt daherfahren." Leonardo da Vinci
Kunst: Das Innerste als Ausdruck des Äußeren
"Solange der Künstler arbeitet, um ein reicher Mann zu werden, wird er immer ein armseliger Künstler bleiben." Michelangelo
Zitate aus der Renaissance - Michelangelo
"Der nur die Meisterschaft erringt, der in die Tiefen von Kunst und Leben dringt." Michelangelo
"Verraten Sie mir das Geheimnis Ihres Genies“, fragte der Papst Michelangelo. „Wie haben Sie die Statue von David erschaffen - dieses Meisterwerk aller Meisterwerke?“ Michelangelo antwortete: „Ganz einfach. Ich entfernte alles, was nicht David ist“.
"Ich glaube mehr an Gebete als an Arzneien." Michelangelo
"Der Gipfel aller Größe heißt Güte." Michelangelo
"Ein Mann malt mit seinem Verstand und nicht mit seinen Händen." Michelangelo
"Ich lerne immer noch." Michelangelo
Wissenschaft: Die Welt als lesbares Buch
"Wann werde ich zu staunen aufhören und zu begreifen beginnen. Was bin ich? Was ist der Mensch? Was ist die Welt, in der ich lebe?" Galileo Galilei
Von dem gleichen „Zeitgeist erfasst“, beginnen ebenfalls Gelehrte, die Welt nicht mehr als bloßes Mysterium zu begreifen, sondern als etwas, das man entschlüsseln und verstehen kann. Dieses neue Denken war in dieser Form radikal. Wenn die Natur nämlich Gesetzen folgt, dann lässt sie sich berechnen, also auch verstehen. Insofern war der Übergang vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild eben nicht nur ein astronomischer Fortschritt, sondern auch ein intellektueller Befreiungsschlag. Die Erde war nicht mehr der „Nabel des Universums“ - der Mensch musste sich nun neu verorten. Er rückte als „Maß aller Dinge“ in den Mittelpunkt des Erkenntnisprozesses. Man könnte also auch in diesem Sinne von der Geburtsstunde des „Anthropozentrismus“ sprechen.
Jene Epoche war allerdings noch sehr weit von einem „kritischen Rationalismus“ unserer Tage entfernt, der u. a. nach einer Entmystifizierung strebt. Ganz im Gegenteil: Die Wissenschaftler der Renaissance waren eher noch erstaunt über die scheinbare Ordnung des Universums. Galilei zum Beispiel glaubte, die Natur sei ein in dieser Sprache geschriebenes Mathematikbuch. Jeder, der lesen konnte, war folglich eingeladen, einzutreten - nicht um zu regieren, sondern um zu verstehen. Selbst Isaac Newton kann noch als der letzte große „Renaissance-Magier“ betrachtet werden, da er sich neben der Physik auch viel mit Alchemie beschäftigte, um „Gottes Uhrwerk“ besser zu verstehen.
Zitate aus der Renaissance - Galileo Galilei
"Und sie bewegt sich doch!" Galileo Galilei
"Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.“ Galileo Galilei
"Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will." Galileo Galilei
"Wer will der Verstandeskraft und der Erfindungsgabe des Menschen Grenzen vorschreiben?" Galileo Galilei
"Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen." Galileo Galilei
"Die Natur ist unerbittlich und unveränderlich, und es ist ihr gleichgültig, ob die verborgenen Gründe und Arten ihres Handelns dem Menschen verständlich sind oder nicht" Galileo Galilei
Philosophie: Die Rückkehr des Menschen zu sich selbst
"Wer die Kunst versteht, mit sich selbst leben zu können, kennt keine Langeweile." Erasmus von Rotterdam
Zur gleichen Zeit entdeckten die Philosophen die antiken Texte neu. Platon, Aristoteles oder auch Protagoras sollten als „Geburtshelfer“ für einen neuen Humanismus dienen. Die Renaissance des Humanismus, die Erasmus oder Pico della Mirandola anstrebte, war allerdings nicht als „Geschichtsklitterung“ zu verstehen. Ganz und gar nicht: Es war das Bestreben, den Menschen neu zu denken - nicht als Sünder, sondern als denkendes, verantwortliches Wesen, das sich seiner selbst bewusst wird. Man könnte es auch andersherum ironischerweise als „Sündenfall“ bezeichnen, da
Zitate aus der Renaissance - Erasmus von Rotterdam
"Die Allgemeinheit war ja wohl immer schon der schlechteste Lehrer für das Leben und Fühlen. Und niemals stand es so gut um die menschlichen Dinge, daß nicht der großen Menge gerade das Schlechteste gefiel." Erasmus von Rotterdam
"Von der Zunge hängt des Menschen Würde und Glück ab." Erasmus von Rotterdam
Besser ist es, weniger zu wissen und mehr zu lieben, als viel zu wissen und nicht zu lieben." Erasmus von Rotterdam
"Es gibt zu viele Sorten von Menschen, als daß man für alle fertige Antworten bereithalten könnte." Erasmus von Rotterdam
"Die ganze Welt ist ein gemeinsames Vaterland." Erasmus von Rotterdam
Eine Epoche des Übergangs
Meine Biografie in Kürze: Ich war schon immer von "Dingen zum Nachdenken", wie Philosophie und Wissenschaft, fasziniert. Daher lag die Idee als Wissenschaftsjournalist "meine Brötchen zu verdienen" schon sehr früh sehr nahe. Chemie auf Diplom mit Nebenfach Philosophie wurde aber aus "arbeitsökonomischen Gründen" nach dem Grundstudium gegen Lehramt getauscht. Nach 25 Jahren Kinder mit Chemie, Deutsch, Mathematik, Informatik, Physik und "philosophischen Lebensweisheiten" nerven, habe ich dann meine "Jugendliebe" wieder entdeckt und einen Philosophie-/Wissenschaftsblog "philosophies.de" ins Leben gerufen. Vor 5 Jahren kam der populärwissenschaftliche Youtube-Kanal "Zoomposium" hinzu, den ich mit meinem Freund und Bloggerkollegen Axel Stöcker betreibe. Hier kann ich mich nun als Wissenschaftsjournalist betätigen, wenn wir bekannte und interessante Menschen aus Wissenschaft und Forschung zu spannenden Themen interviewen dürfen. Als "neues Standbein" ist seit diesem Jahr auch die "Science Relation" hinzugekommen, bei der ich Wissenschaftler im Sinne der Öffenlichkeitsarbeit promote. Dirk Boucsein
Zitate aus der Renaissance - Albrecht Dürer
"Denn wahrhaftig steckt die Kunst in der Natur. Wer sie heraus kann reißen, der hat sie." Albrecht Dürer
"Einfachheit ist die größte Zierde der Kunst." Albrecht Dürer
"Was kunstvoll ist, erfordert Fleiß, Mühe und Arbeit, bis es aufgefasst und erlernt ist." Albrecht Dürer
"Was Schönheit ist, weiß ich nicht, wenngleich sie vielen Dingen anhaftet." Albrecht Dürer
"Das Leben ist entweder ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil." Albrecht Dürer
"Sag deine Meinung grad und schlicht, bleib bei der Wahrheit, lüge nicht, und zeige nimmer dich aus List anders, als dir ums Herze ist." Albrecht Dürer
Zitate aus der Renaissance - Niccoló Machiavelli
"Jemand, der es darauf anlegt, in allen Dingen moralisch gut zu handeln, muß unter einem Haufen, der sich daran nicht kehrt, zu Grunde gehen." Niccoló Machiavelli
Es gibt kein anderes Mittel, sich vor Schmeichelei zu hüten als daß die Menschen einsehen, daß sie dich nicht beleidigen, wenn sie dir die Wahrheit sagen." Niccoló Machiavelli
"Man soll den Menschen entweder schmeicheln, oder sie sich unterwerfen." Niccoló Machiavelli
"Wer sich mit einem halben Sieg begnügt, handelt allzeit klug; denn immer verliert, wer einen Sieg bis zur Vernichtung des Gegners anstrebt." Niccoló Machiavelli
"Es ist unklug, immer den Sieg davontragen zu wollen." Niccoló Machiavelli
"Starke Menschen bleiben ihrer Natur treu, mögen sie auch in schlechte Lebenslagen geraten, ihr Charakter bleibt fest, und ihr Sinn wird niemals schwankend. Über diese Menschen kann nichts Gewalt bekommen." Niccoló Machiavelli
Zitate aus der Renaissance - René Descartes
"Ich denke, also bin ich." René Descartes
"Die Klarheit und Deutlichkeit unserer Begriffe ist das Merkmal ihrer Wahrheit." René Descartes
"Zweifel ist der Weisheit Anfang." René Descartes
"Das Lesen von guten Büchern ist wie eine Unterhaltung mit den besten Menschen vergangener Jahre." René Descartes
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe." René Descartes
Zitate aus der Renaissance - Martin Luther
"Eine Lüge ist wie ein Schneeball: je länger man ihn wälzt, desto größer wird er." Martin Luther
"Man braucht sieben Lügen, um eine zu bestätigen." Martin Luther
"Jesus Christus war ein Extremist der Liebe, der Wahrheit und der Güte." Martin Luther
"Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute." Martin Luther
Ende
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